Felix Mendelssohn Bartholdy

 

 Felix Mendelssohn- Bartholdy (1809 – 1847)

 Sein Lebenslauf

  • 1809   in Hamburg geboren

  • 1812   Umzug nach Berlin

  • 1814   mit 5 Jahren: Musikunterricht von der Mutter

  • 1819   mit 10 Jahren: Schüler Karl Friedrich Zelters

  • 1821   mit 12 Jahren: prägende Erlebnisse bei Goethe

  • 1826   mit 17 Jahren: Ouvertüre zum Sommernachtstraum

  • 1829   mit 20 Jahren dirigiert er die 1791 gegründete Singakademie zu Berlin und leitet mit der Aufführung der Matthäus-Passion die Bachrenaissance ein

  • 1835   mit 26 Jahren: Leitung des Gewandhausorchesters

  • 1836   mit 27 Jahren: Oratorium „Paulus“

  • 1844   mit 35 Jahren: Violinkonzert in e-moll

  • 1846   mit 37 Jahren: Oratorium „Elias“

  • 1847   mit 38 Jahren stirbt Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig

 

Seine musikgeschichtliche Bedeutung

  • Erfolgreicher Komponist und Dirigent

  • Durch die Aufführung der Matthäus-Passion wird die Bachrenaissance eingeleitet

  • Als Leiter des Gewandhausorchesters setzt er sich selbstlos für andere Komponisten ein, z.B. Uraufführung der 1. Sinfonie von Schumann und der Großen C-Dur-Sinfonie von Schubert

  • Anregung zur Gründung des Leipziger Konservatoriums

  • Adaption der Kompositionsmethoden und Stile alter Meister im eigenen Werk 

  • Eine Zeit lang bestand das deutsche Vorurteil von der „verdächtigen Glätte“, wobei man Glätte mit Klarheit verwechselt

  • Seine Leichtigkeit des Lernens und Komponierens wird manchmal als Oberflächlichkeit ausgelegt

  • Er verbindet Klassizität der Form und romantisches Empfinden.

 

Seine wichtigsten Werke

  • „Ein Sommernachtstraum“, „Die Hebriden“, „Meeresstille und glückliche Fahrt“, „Das Märchen von der schönen Melusine“

  • Sinfonien: „Die Schottische“, „Die Italienische“, „Reformationssinfonie“, „Lobgesang“

  • Oratorien: „Paulus“, „Elias“

  • Konzerte : Klavierkonzerte, virtuoses Violinkonzert (sein populärstes Werk)

  • Geistliche Werke

  • Sololieder, die zu Volksliedern wurden, z.B. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“

  • „Lieder ohne Worte“

  • Kammermusik

 ("Lobgesang", "Paulus", "Elias",  "Die erste Walpurgisnacht" sowie einige Psalmkantaten wurden vom Collegium Cantorum bereits aufgeführt.)